Touristische Lieblingsorte in Nordpolen

Burg Marienburg (© Polnisches Fremdenverkehrsamt)

Burg Marienburg (© Polnisches Fremdenverkehrsamt)

Wie versprochen setze ich heute meine Liste „50 touristische Lieblingsorte in Polen“ mit „Touristische Lieblingsorte in Nordpolen“ fort. In der Liste steckt eine Menge touristisches Erfahrungswissen. Newsletterabonnenten können sie bei mir nach dem Erscheinen dieses Artikels abfordern. Also am besten über das Newsletterformular (am rechten Bildschirmrand >>) oder das Kontaktformular direkt meinen Newsletter abonnieren.

Mystische Abendstimmung auf der Marienburg

Die Marienburg

Die Marienburg ist nicht nur eines der größten Backsteinbauten der Welt, sondern auch eine der bekanntesten Burgen der Welt. Sie kennen das Gebäude als Polen-Touristiker. Und Sie wissen um seine Attraktivität. Aber was Sie vielleicht noch nicht wissen: die Burg kann auch in den mystischen Stunden nach Sonnenuntergang besichtigt werden. Das ist auch für Wiederholungstäter unter Ihren Reisenden sicher ein echtes Highlight.

Erbaut wurde die Burg, die eine Fläche von 17,5 Hektar umfasst, von deutschen Ordensrittern zwischen 1270 und 1300. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Rings um die Burg verläuft eine mächtige Wehrmauer. Sie umschließt unter anderem das Hochmeisterschloss und das prachtvolle Sommerremter. Die gesamte Anlage ist an schneefreien Tagen als Museum zugänglich.

In der dunklen Jahreszeit gibt es außerdem die Möglichkeit, die Burg nach Sonnenuntergang zu besichtigen. Sie kennen den Effekt sicher aus der Besichtigung historischer Städte bei Nacht: Die nächtliche Illumination verwandelt die Stadt oft gänzlich. Dieser Effekt wirkt bei den mittelalterlichen Mauern besonders stark und hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck. Begleitet werden die Gäste von einem Führer, der als Ritter des Deutschen Ordens auftritt. Die Nachtbesichtigung umfasst: Burghöfe, Kreuzgänge und ausgewählte Burginnenräume. Die Besichtigung dauert 1,5 Stunden.

Eine Burg mit zwei Geistern

Das Stettiner Schloss der pommerschen Herzöge

StettinerSchloss (© Remigiusz Józefowicz)

StettinerSchloss (© Remigiusz Józefowicz)

Nach wechselvoller Geschichte dient das Stettiner Schloss mittlerweile nicht mehr der Stadtverteidigung, sondern der Kunst und Kultur. Das Gebäude ist eine ehemalige Residenz der Herzöge von Pommern. Es war lange Zeit das am besten erhaltene Schloss der Greifenherzöge – die schon im 30jährigen Krieg ausgestorben waren.

Heute lässt sich in den Mauern zweierlei erleben: der alte Geist der Burg, die der Festigung fürstlicher Macht dienen sollte, und der neue künstlerische Geist. Es sind u.a. folgende Besichtigungsoptionen gegeben:

  • Glockenturm mit der Aussichtsplattform (vom 1. Mai bis 30. September),
  • Schlossmuseum (Ostflügel)
  • Zeitausstellungen („Elżbietańska“-Saal, „Jana Fryderyka“-Saal, „Galeria Północna“, „Galeria Gotycka“)
  • Dauerausstellungen („Auf dem Hof der pommerschen Herzöge“, „Geschichte des Herzogssitzes Stettin“, „Pompa funebris der Herzöge aus dem Greifengeschlecht“, „Hexenzelle“, „Das Lubinsche Kabinett“).

Der größte Teil der Führung verläuft durch beide Schlosshöfe. Es werden Denkmäler und historische Tafeln wie auch die astronomische Uhr aus dem 17. Jahrhundert auf dem großen Hof besprochen.

Für Liebhaber der Ostsee

Schiffsausflüge in Kolberg

Kolberg ist eine Reise wert. Insbesondere für Menschen mit Sehnsucht zum Meer und Interesse an guten Wellnessangeboten.

Sonnenuntergang in Kolberg

Sonnenuntergang in Kolberg

Für Reisende, die es über den Strand hinaus auf die hohe See zieht, gibt es verschiedene Möglichkeiten für Schiffsausflüge. Ob nur zum Spaß, für eine Überfahrt nach Bornholm oder zum Angeln. Kurze Ausflüge aufs Meer lohnen besonders, wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob man sich auf den Schiffsplanken wohlfühlt. Für Romantiker sind die Sonnenuntergangs-Fahrten lohnend.

Die meisten Fahrten führen aufs Meer, eine Runde vor der Küste entlang und wieder zurück. Bei schönem Wetter ist das eine sehenswerte Perspektive auf die Stadt; bei mehr Wind wird es auch aufregend.

Kaschubische Kultur zum Erleben

Der Kaschubische Ethnographische Park in Wdzydze Kiszewskie

Die Kaschubische Seenplatte ist ein Paradies für Natur- und Erlebnissuchende. Sie können durch reizvolle Landschaft mit vielen Wäldern und Seen lustwandeln, den Anblick der sanften Moränenhügeln genießen und segeln oder Kajakfahren. Aber auch für Kulturinteressierte bietet Kaschubien etwas: eine lebendige Volkskunst und eine eigene Sprache.

Das gebündelte Wissen gibt’s im Kaschubischen Ethnografischen Park in Wdzydze Kiszewskie. Das Museum bietet neben viel Wissen auch Folkloreveranstaltungen und folkloristische Märkte an. Es liegt auf einer Fläche von 22 Hektar am Gołuń-See. Das Gesamtgelände ist mit typischen Bauernhäusern, Gutsherrenhäusern, einer Dorfschule, einer Schmiede, Windmühlen, zwei Kirchen, Ställe und Scheunen sowie einer Handwerkwerkstätte bebaut. Deren Innenräume sind authentisch ausgestattet. Eines ist sicher: in diesem Dorf wird es nicht nur Kulturinteressierten garantiert nicht langweilig.

Polnische Sahara an der Ostsee

Der Słowiński-Nationalpark

Die Region der berühmten ‚Polnischen Sahara‘ erstreckt sich zwischen Leba und Rowe. Ihre Reisenden erwartet hier Natur pur mit viel Wasser, Wind und Sand.

Wanderdünen (© AjriszZona)

Wanderdünen (© AjriszZona)

Eines der Highlights ist der Słowiński-Nationalpark. Er wurde 1967 gegründet und ist mit 327 Quadratkilometern Fläche der drittgrößte Nationalpark Polens. Geschützt wird hier eine einmalige Küstenlandschaft mit Meer und Küste, Dünen, Strandseen, Mooren, Flüssen, die obendrein als Feuchtbiotope und Vogelreservate gelten.

Die Hauptattraktion des Parks sind die zwischen den Seen und der Küste liegenden flächenmäßig größten Wanderdünen Mitteleuropas. Sie sind z.T. über 40 Meter hoch und bewegen sich Jahr für Jahr zwischen zwei und zehn Metern nach Osten, wodurch Flora und Fauna in einem ständigen Veränderungsprozess begriffen sind. Gar nicht so leicht für die über 1.000 verschiedene Pflanzen- und Flechtenarten des Nationalparks.

Von kleinen Spaziergängen bis hin zu großen Wanderungen ist im Park alles möglich. Und es ist ruhig: Neben Wandern sind nur Radfahren und das Fahren mit Pferdekutsche oder Elektrokarren erlaubt.

Weitere Informationen

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