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Vorsicht – Spannung garantiert: Die mystischsten Orte in Polen

Schädelkapelle Tscherbeney AußenansichtKennen Sie das auch: „Es ist so langweilig“, „Die Besichtigung war etwas eintönig“, „Naja, das war ja grad ganz interessant“. Es kommt schon vor, dass Reiseteilnehmer während der Besichtigung einer Sehenswürdigkeit nicht wirklich begeistert sind. Was ist dann – trotz guter Planung, tollen Hotels und einer kompetenten Reiseleitung – schief gelaufen?

Zunächst einmal muss man sich vor Augen führen, dass Menschen unterschiedlich sind. Sie finden unterschiedliche Dinge interessant und ansprechend. Wichtig ist daher, dass die Reise für die Teilnehmer die richtigen Programmpunkte vorsieht.

Bevor eine Rundreise beginnt, kläre ich daher genau, was die Gruppe anspricht. Eher Kultur? Eher Spannung? Eher Sport? Oder vielleicht Natur? Das sind entscheidende Fragen bei einer Reiseplanung. Fast alle Gruppen schätzen es, wenn ihre Reise auch geheimnisumwitterte, mystische Reiseziele beinhaltet. Solche Orte in Polen stelle ich von heute an in einer Artikelserie vor.

Die Schädelkapelle in Tscherbeney

Schädelkapelle Tscherbeney - InnenraumIch beginne mit der Schädelkapelle in Tscherbeney (Czermna) in der Nähe von Bad Kudowa in Niederschlesien. Das Dorf Tscherbeney liegt ca. 1 Kilometer vom Zentrum Bad Kudowas entfernt. Seine kleine, 1776 erbaute Friedhofskapelle hat einen unerwartet makabren Kern. Sie ist vom Boden bis zur Decke mit menschlichen Schädeln und Knochen verkleidet. Weitere 21.000 Schädel befinden sich unter der Kirche in der Gruft. Besucher, die sich still in der Kirche aufhalten, sollen schon den Geist der Verstorbenen gespürt haben. Eine gruselige Vorstellung.

Schädelkapelle in TscherbeneyWie kam es zu der Idee, eine Kirche, die eigentlich ein Ort der Freude und Einkehr sein sollte, so auszustatten? Die Inspiration hierzu hatte der Pfarrer Wenzel Tomaschek, als er die Kirche Santa Maria della Concezione während einer Pilgerfahrt nach Rom besuchte und anschließend zufällig auf ein örtliches Massengrab mit zehntausenden menschlicher Überreste traf. In dem Grab waren Kriegsopfer aus dem 17. und 18. Jahrhundert beerdigt – darunter auch die Opfer des Dreißigjährigen Krieges und der Schlesischen Kriege sowie der Cholera-Epidemien der damaligen Zeit. Diese Knochen sammelt der Pfarrer mehrere Jahre lang, desinfizierte und lagerte sie. Im Jahre 1804 wurde auf dem Altar auch der Schädel des Pfarrers Tomaschek selbst ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr (in den Sommermonaten 09.00 bis 17.45 Uhr)

Weitere Informartionen: www.czermna.pl

Die Sehenswürdigkeit lässt sich auch auf Wunsch in Ihre Gruppenreise integrieren, zum Beispiel bei den Reisen nach Breslau. Sprechen Sie mich an; gern plane ich mit Ihnen gemeinsam die passende Route für die Teilnehmer der von Ihnen zu planenden Reise.

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